Ich bin Liesa – und ich kenne diesen Spagat aus eigener Erfahrung.
Es begann auf einer Baustelle.
Im Jahr 2020 platzte mir die Fruchtblase auf unserer Baustelle – den Laptop noch auf dem Schoß, mitten in einer Mail.
Mein erster Sohn kam in eine Welt, die irgendwie alles auf einmal von mir verlangte: Masterthesis. Hauskernsanierung. Corona. Ein neues Leben als Mutter.
Und mein Sohn? Ein hungriges kleines Kerlchen. 8 bis 12 Fläschchen pro Nacht, alle 30 Minuten. Schlaf wurde zum Luxusgut.
Ich war es gewohnt, alles zu schaffen. Verantwortung tragen, funktionieren, Lösungen finden. Doch irgendwann begann ich, Dinge zu vergessen. Fast hätte ich den Kindergartenplatz nicht mehr zugesagt, um den wir monatelang gekämpft hatten. Das war mein Tiefpunkt.
Ich war durch. Innerlich zerrissen zwischen dem, was ich geben wollte – und dem, was übrig blieb.
Um mich herum sah ich dasselbe Bild: Freundinnen am Burnout. In Therapie. Nur noch genervt. Und ich wusste: So will ich nicht leben.
Bis ich gelernt habe,
mich selbst zu priorisieren.
Ich habe angefangen, Nein zu sagen. Mir selbst Pausen zu gönnen. Mit meinem Partner klare Strukturen, klare Verantwortlichkeiten, klare Aufgaben zu vereinbaren.
Und plötzlich war Raum da. Für mich. Für unsere Beziehung. Für Freude.
Erst als ich wieder bei mir selbst angekommen war, war auch der Wunsch nach unserem zweiten Kind wieder da – und es klappte sofort. Heute sind meine Jungs fast 2 und fast 6 Jahre alt. Zwei kleine Wirbelwinde mit Hummeln im Hintern. Mein Leben ist voll – aber nicht mehr zerrissen.
„Wenn es mir gut geht, geht es auch meiner Familie gut. Das ist kein Egoismus. Das ist Verantwortung."
LiesaIch liebe, was ich tue – und ich will, dass du das auch wieder kannst.
Ich trage seit Jahren Verantwortung in einem mittelständischen Unternehmen. Ich kenne lange Tage, hohe Erwartungen und das Gefühl, dauerhaft erreichbar sein zu müssen.
Aber für mich ist Arbeit kein Stress. Sie ist Erfüllung. Genau diese Freude wünsche ich auch dir.
Ich habe in den letzten Jahren unzählige Coachings durchlaufen – für Führungskräfte, für Frauen in Führung, ein Jahr lange Programme. Doch eines hat mir immer gefehlt: echte Werkzeuge für die Vereinbarkeit.
In einem Coaching saß ich als einzige Frau zwischen Männern, als der Coach behauptete: „Frauen müssen am Anfang halt zu Hause bleiben." Ich widersprach. Es wurde abgewunken. Ich bin gegangen.
Es war der Moment, in dem ich begriff: Wenn niemand das baut, was Working Mums wirklich brauchen – dann mache ich es selbst.
Vier Werte,
die alles tragen.
Selbstpriorisierung ist Verantwortung
Wenn du in deiner Kraft bist, profitiert deine ganze Familie. Selbstfürsorge ist kein Luxus – sie ist die Basis.
Klare Strukturen statt stiller Lasten
Verantwortung wird verteilt, nicht still ertragen. Klare Absprachen befreien – im Alltag und in der Partnerschaft.
Liebe, was du tust
Karriere und Familie schließen sich nicht aus. Beides darf Freude machen. Beides darf erfüllen.
Echte Gleichberechtigung
Jede Frau entscheidet selbst, wie sie leben will. Nicht die Gesellschaft. Nicht alte Rollenbilder.
Mit The Lioness möchte ich, dass du wieder Spaß daran hast, arbeiten zu gehen. Dass du dich nicht zwischen deiner Karriere und deinen Kindern zerreißt.
Du sollst lieben, was du tust. Und stolz darauf sein.